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Die Einsätze von PSF
Die Einsätze von PSF

Seit 1992 bis heute bemüht sich PSF Schweiz unermüdlich, eine führende Rolle unter den humanitären Hilfsorganisationen im Bereich der Medikamente zu übernehmen und Qualitätsstandards für die pharmazeutische Versorgung der bedürftigsten Bevölkerungsgruppen zu setzen.

Das Jahr 2007 brachte einen Systemwechsel für PSF Schweiz. Bis zu diesem Zeitpunkt hat sich die Vereinigung in mehreren Projekten engagiert, indem sie punktuelle und längerfristige Hilfe in verschiedenen medizinisch-pharmazeutischen Unternehmungen anbot:

  • die Poliklinik in Kikwit (Kongo)
  • das Dispensaire „Aina Vao“ in Madagaskar
  • das Zentrum „Aposemo“ in Mozambique
  • das Dispensaire „ Foyer de charité“ in Togo, das Spital von „Moi“ in Indien
  • das Kinderspital „Victor Gomoiu“ in Rumänien.

Im Jahr 2007 hat sich PSF Schweiz entschieden, seine Kräfte auf ein langfristiges Projekt zu konzentrieren, das heisst nicht nur Hilfe zu bieten, sondern gleichzeitig den technischen Support zu liefern, zu verfolgen und auf eine Weise weiter zu entwickeln mit dem Ziel, früher oder später Strukturen zu entwickeln, die autonom weitergeführt werden können. Das Projekt, das sich am besten für eine Unterstützung dieser Art dargeboten hat, hat, ist jenes in Madagaskar. PSF Schweiz engagiert sich jetzt vollständig in diesem Dispensaire

Dispensaire Aina Vao in Madagaskar

Das Dispensaire in Aina Vao liegt im Nord-Osten des Landes. Seit 2001 unterhalten die Schwestern von St. Maurice VS dieses Dispensaire mit ihren Mitteln und Möglichkeiten ohne weitere Unterstützung. Da die Versorgung mit Medikamenten ungenügend und unregelmässig war, hat PSF Schweiz im Frühjahr 2005 zum ersten Mal essentielle Generika, die in der Schweiz gekauft wurden, geschickt.

Der Verein hat später auch die Renovation der Apotheke übernommen (Mauern, Fussboden, Kauf und Installation einer Klimaanlage, geeignete Kästen für die Lagerhaltung und Büromöbel).

Die Verwaltung der Medikamente wurde auch umstrukturiert und verbessert durch die Schenkung einer Informatikausrüstung (Computer, Server und Drucker).

Daneben hat PSF ein Programm auf die Füsse gestellt, um lokales Personal in der Apotheke auszubilden, deren Lohn sie auch übernimmt. Es ist noch anzumerken, dass die Medikamente von nun an vor Ort, bei einem Lieferanten der Qualität garantiert, gekauft werden.

Schweizer Apotheker(innen) arbeiten ehrenamtlich für eine Dauer von sechs bis zwölf Monaten in der Apotheke des Dispensaires.

Diese Apotheker(innen):

  • beteiligen sich an der täglichen Arbeit in der Apotheke (Rezeptkontrolle, Abgabe der Medikamente nach Verschreibung, Patienteninformation und – beratung)
  • Mithilfe bei der Ausbildung des Apothekenpersonals besonders der lokalen Pharmaassistentinnen.
  • Einbringen von Ideen zu Organisation der Apotheke (Verfalldatenkontrolle, richtige Lagerhaltung, Arbeitsmethoden)
  • Zusammenarbeit mit den Aerzten des Dispensaires um den Medikamentenverbrauch zu rationalisieren und optimieren, unter anderem indem sie monatlich die Verschreibungen des Dispensaires analysieren.
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Die Einsätze von PSF
Dispensaire Aina Vao - Madagaskar
 
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